Tagesseminar Zürich 03.02.18

05.02.2018
Nicola Good

Am 03.02. 2017 durften wir erneut ein Tagesseminar mit Christina miterleben. Der Blaue Saal des Volkshauses war mit 170 Teilnehmern voll besetzt. Wegen der grossen Nachfrage haben wir für die kommenden Veranstaltungen grössere Lokalitäten reserviert.
Wiederum war der Themenkreis gross, doch diesmal gab es einen klaren Schwerpunkt auf dem Thema Geistführer und geistiges Team. Immer wieder kam Christina auf die entsprechende Folie mit der Aufstellung des geistigen Teams zurück, und wie sie dazu bemerkte, war noch in keinem Seminar der Schwerpunkt so stark darauf gerichtet.

"Meine Seminare sind immer spontan, deshalb machen wir so eine Art ‘planlose’ Seminare. Spontaneität ist die Balance zwischen unserem Herzen und unserem Verstand.”

Und weiter:” Wir nehmen uns ja nicht vor: In einer Minute denke ich das und das. Die Gedanken sind ja immer spontan da, der Vorrat ist ja auch wirklich gross genug, die gehen uns ja nie aus. Das Spontane kommt ja aus der feinstofflichen Ebene.
Wir verlieren unser multidimensionales Sein nie.
Wir sind alle von klein auf telepathisch begabt. Vieles läuft ja über diese Kanäle, wir merken es nur nicht.”

Das geistige Team, so führt sie aus, besteht aus der sogenannten Standardausrüstung, welche sich zusammensetzt aus: Geistführer, Schutzengel und ‘Läufer’. Daneben gibt es noch die Zusatzausrüstung mit z.B. Lichtheiler, Ritter, Feldhalter etc.

Einige ihrer Aussagen zu diesem Thema folgen nun hier.

“Geistführer sind ehemals inkarnierte Menschen. Es sind Seelen Verstorbener. Denn sie wissen, wie es auf der Erde so läuft. Um Geistführer zu werden, braucht es gewissermassen Qualifikationen und Spezialgebiete. Wer sich mit bestimmten Spezialgebieten auskennt, kann Geistführer werden für eine inkarnierende Seele, die auf ihrem Seelenplan Themen aus diesem Bereich hat.
Wieviele Geistführer jemand hat, kann sich ändern. Das ist ja nicht per Vertrag so festgelegt.
Es kann aber sein, dass wenn die Themen in deinem Leben sich ändern, damit auch die Geistführer wechseln. Sie reichen dann sozusagen die Kündigung ein. Das ist nicht wie bei uns Menschen. Häufig arbeiten wir und haben keine Freude daran. Die Geistführer tun nur das, wovon sie überzeugt sind. Darum sind sie auch so motiviert.”

Frage aus dem Publikum:” Mein Empfinden ist, dass ich auch Geistführer habe, die nicht auf der Erde inkarniert waren?”

Christina:”Es gibt Ausserirdische auf der physischen und der feinstofflichen Ebene. Du kannst Geistführer aus allen Ebenen haben. Es können sogar Tiere sein. Auch wir Menschen kommen ja nicht ausschliesslich von der Erde.
Wenn jetzt ein Ausserirdischer auf die Erde kommt, was ist er dann? Mensch, Einwanderer, Flüchtling? Die Erde ist ein multikulturelles Zentrum. Wir sind nicht die Ureinwohner der Erde. Es gibt so etwas wie galaktischen Tourismus. Das ist völlig normal.
Eigentlich sind wir in jedem Lebensbereich umgeben von Wesen, mit denen wir schon mal in anderen, auch nicht-irdischen Inkarnationen zu tun hatten. Auch innerhalb der Familie oder beim Arbeiten.”

“Unser geistiges Team sind die, die sozusagen ‘hinter unserem Rücken’ organisieren. Z.B. wenn wir uns vor der Inkarnation vorgenommen haben, unter diesen bald 8 Milliarden Menschen jemand Bestimmten zu treffen. Aber wir haben das vergessen. Es wäre extrem schwierig, ohne dass wir von unserem geistigen Team Hilfe bekämen.
Also eine Bewerbung , um Geistführer zu werden, müsste den Vermerk ‘Organisationstalent’ haben.”

“Die Kommunikation mit dem geistigen Team hat auch etwas mit Gewohnheit zu tun. Es braucht dazu keine komplizierte Technik. Aber irgendwie ist es wie mit der Technik: Wenn man mal drauskommt, wie es geht, dann läuft es.
Ich muss in der gleichen Frequenz senden und empfangen, in der sich mein Geistführer befindet.
Viele fragen sich, warum sie keine Antwort bekommen. Wenn mein Geistführer höher schwingt als ich, kommt zwar eine Antwort, aber sie geht nur ins Unterbewusstsein und nicht ins Tagesbewusstsein. Denn wir nehmen nur das wahr, was gleich oder niedriger schwingt als wir. Deshalb ist der Dreh- und Angelpunkt: Erhöhe deine Frequenz.
Um das Unterbewusste wieder mit dem Tagesbewusstsein zu verbinden, braucht es Schwingungserhöhung. Dann gehen Informationen direkt ins Tagesbewusstsein.
Beidseitige Kommunikation statt Einbahnkommunikation funktioniert nur, wenn wir in synchroner Schwingung sind. Auch die Kommunikation zwischen Menschen ist so. Obwohl ich deutsch spreche, kann das bei manchen wie chinesisch ankommen.”

“Manchen Personen fällt es leichter, zuerst mit einem physischen Objekt Kontakt aufzunehmen, weil ihnen das Physische näher steht, und via dieses Objekt mit dem Geistführer zu sprechen. Mit Dingen, zu denen du eine enge Beziehung hast (Handy, Kristalle, etwas, was du immer bei dir hast etc...) kannst du viel leichter kommunizieren, weil du diese Frequenz schon kennst.
Es ist auch wichtig, klar zu formulieren bei der Kommunikation. Z.B. wenn ich zu einer Person sage: ‘Kann ich das Glas Wasser haben?’ dann gibt mir die Person das Glas. Die feinstofflichen Wesen sagen: ‘Ja, du kannst das Glas haben.’- Sonst nichts...Du hast ja nur gefragt, ob du es haben kannst.”

Frage einer Zuhörerein: “ Ist ein Gebet auch ein wirksames Mittel für die Verbindung?”

Christina: “ Alles , was für dich hilfreich dabei ist, diese Verbindung herzustellen, wirkt. Wenn für deinen Geist das der Weg ist, dann ist das richtig so.
Wir können uns vorstellen, uns direkt mit dem Schöpfer/der Urquelle zu verbinden. Aus unserem Herzen geht dann ein Lichtstrahl zum Schöpfer und vom Schöpfer geht eine Lichtsäule durch unser Herz in das Herz der Erde. Sage dann, dass du mit deinem Geistführer kommunizieren willst, dann hast du’s.
Du kannst dir auch vorstellen, dass du durch eine Baumallee gehst und auf einer Lichtung am Ende steht dein Geistführer. Wenn dein Geist die Ausrichtung hat und für dich etwas so funktioniert, dann wird es das tun.”

Bemerkung aus dem Publikum: “ Aber es gibt ja viele Wesen in der feinstofflichen Welt, die nicht vom höchsten Licht sind. “

Christina:” Deshalb ist es ja so wichtig, uns mit dem Schöpfer zu verbinden. Wenn wir Wesen anziehen, die vom Unlicht sind, dann ist das, weil wir Resonanz haben oder ihnen einen ‘Einschlupf’ bieten. Nur schon die Angst davor, dass es solche Wesen geben könnte, eröffnet ihnen einen Zugang zu dir.”

“Woran wir denken, damit haben wir schon eine physische Verbindung aufgebaut. Wenn wir an die ägyptischen Pyramiden denken, dann haben wir ein Bild. Ein Teil von uns ist schon da. Sonst könnten wir sie ja nicht sehen.
Und wenn wir einen fliegenden Elefanten sehen, dann sehen wir ihn nicht deshalb, weil wir ihn uns einbilden, sondern weil wir ihn manifestiert haben.
Wir sind alle hellsichtig. Wir müssen lernen, darauf zu vertrauen, dass die Bilder, die wir im Kopf sehen, keine Einbildung sind, sondern die Realität, die wir manifestiert haben.
Es gibt keine Einbildung: Entweder wir sehen etwas in unserem Kopf, was es schon gibt, oder wir haben es erschaffen. Sobald du es siehst, existiert es. Unsere Gedanken und Emotionen erschaffen Wesen - nonstop, wie am Fliessband.
Wir vertrauen uns zu wenig. Wir müssen vertrauen, dass wir das können. Es gibt dabei keine Abhängigkeiten von Personen oder Orten.
Das Vertrauen ist Sache des Herzens. Wir brauchen auch den Verstand. Die Frage ist nur:” Wann brauche ich was?”
Das richtige Timing beim Gebrauch von Werkzeugen. Es gibt für alles das richtige Timing. Auch für das Verständnis des Feinstofflichen.”

“Der physische Körper bewirkt, dass wir uns getrennt voneinander fühlen. Aber geistig können wir in andere Ebenen gehen, wo das Einheitsbewusstsein existiert. Das gibt uns die Möglichkeit, zu wählen, ob wir uns mehr getrennt fühlen möchten oder nicht. Das ist das Spezielle am Körper.
Je dichter etwas ist, desto langsamer schwingt es. Unser Körper auch. Wenn wir als Seele 100% in unserem Körper sind, ist es das, was ich unter Erdung verstehe. Viele aus dem spirituellen Bereich denken, der Körper sei irgendwie nicht so gut und schweben mit ihrer Seele 2 Meter über dem Kopf.
Das passiert sowieso immer wieder am Tag. Wenn du irgendwohin denkst, dann bist du oft nicht mehr 100%ig da. Aber wichtig ist, dass du wieder zu 100% zurückkommem kannst und dass deine Seele nicht auf halbem Weg stecken bleibt.
Es ist dann viel einfacher, die feinstofflichen Kanäle zu nutzen. Wenn die Seele einer Person nicht vollständig im Körper ist und sie hat eine feinstoffliche Wahrnehmung, ist sie ja noch weniger im Körper.
Wir haben den physischen Körper, um ihn vollständig zu bewohnen mit unserer Seele. Es ist wichtig, das zu wissen wenn wir die Schwingung erhöhen.
Es ist auch wichtig, zu wissen, dass der Körper nicht unbedingt tiefer schwingen muss als unsere Seele. Es ist ja bei vielen so, dass die Seele und der physische Körper eine unterschiedliche Frequenz haben. Beim Aufstieg geht es nicht darum, dass die Seele die Frequenz des Körpers annimmt, sondern der Körper diejenige der Seele.”

Frage aus dem Publikum:” Wenn die Lichtkräfte auf der Erde zunehmen, wird dann nicht die Kraft des Unlichts auch stärker?”

Christina antwortet:”Es ist nicht so, dass sich das aufschaukelt. Bedingungslose Liebe hat eine hohe Frequenz und das Unlicht kann diese Frequenz nicht aushalten. Wir können die Reife entwickeln, etwas zu lieben, was uns nicht liebt. Es gibt dem Unlicht auch die Gelegenheit, sich zu transformieren.
Nur, wenn wir dem Unlicht ebenfalls mit dunklen Gedanken begegnen, schaukeln wir etwas auf.”

“Die Essenz in diesem Seminar geht eigentlich um diese zentrale Aussage:
‘Wir sind göttliche Wesen, die eine Erfahrung als Mensch machen und nicht Menschen, die zu göttlichen Wesen werden.’
Deshalb sind unsere Gedanken ja so stark. Diese Kraft können wir auch nicht ausschalten. Wir sind die Schöpfer unserer Realität.
Auf der Basis, dass wir alle göttlich sind, können wir uns auch auf Augenhöhe begegnen. Es gibt auch keine Aufgabe, die grösser oder besser ist. Das gilt auch für diesen Saal hier. Wenn nur einer nicht hier wäre, wäre der Tag nicht komplett. Wenn wir das erkannt haben, dann braucht es dieses Seminar nicht mehr und dann ist es genial.
Wann diese Umkehr kollektiv geschieht, kann man nicht sagen. Wenn man sagt:’ Es könnte schon Ende dieses Jahres geschehen, dann lässt das Bewusstsein die Möglichkeit weg, dass es JETZT sein könnte.
Irgendwann kippt das Ganze. Dann sind alle wach. Auf einmal.”

Gegen Schluss des Tagesseminars meint sie dann humorvoll:
“Ich habe jetzt gesagt, was ich sagen wollte. Hat jemand noch eine Frage, oder hat jeder schon herausgefunden, dass jede Antwort in einem selbst ist?
Eine Frage kann nur dort entstehen, wo schon eine Antwort ist. Die Frage ist wie die Hälfte der Antwort.”